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Geschichte des Sv Rot - Weiß Hasborn - Dautweiler e.V.

Im Jahre 1920 waren die Anfänge.
Die Anfänge des Fußballspiels in Hasborn - Dautweiler gehen auf das Jahr 1920 zurück, als sich mehrere sportbegeisterten Männer voller Idealismus zusammenfanden, um einen Fußballclub zu gründen. Ein Dorfschullehrer mit Namen Scholl wurde angeheuert, ihnen bei diesem Vorhaben behilflich zu sein. Im Monat Juni des Jahres 1920 wurde durch einen Aushang bei der Dorfkirche inmitten des Dorfes alle Interessenten in die Gastwirtschaft "Zur Post" zu einer Versammlung eingeladen. Innerhalb dieser Aussprache wurde dann der Grundstein zum 1. Hasborner Sportverein gelegt, wobei dem Verein die ersten Satzungen und Statuten gegeben wurden. Dem ersten Vorstand des Vereins gehörten u. a. an: als 1. Vorsitzender Lehrer Scholl, Barthel Heckmann, Johann Heckmann, Karl Huth.

Acht Tage nach der Gründung im Juni 1920 wurde bereits das erste "Spielchen unter sich" angesetzt auf einer Art Wiese im Ortsteil "Wällerchen ", nämlich im "Sautriech", der sonst ein Tummelplatz für die Schweine innerhalb der Gemeinde war.

Bereits am Sonntag darauf fand das erste offizielle Fußballspiel in Dörsdorf gegen die dortige Mannschaft statt. Die Hasborner konnten das Spiel mit 4 : 1 Toren klar für sich entscheiden, was selbstverständlich gebührend gefeiert wurde.

In den Jahren vor dem zweiten Weltkrieg kam der Sportverein bereits zu zwei Meisterschaften. Im Jahr 1947, nach Wiederaufnahme des Spielbetriebes, wurde die Meisterschaft in der Kreisklasse II gewonnen. Nach drei Jahren Zugehörigkeit in der Kreisklasse I wurde 1950 der Aufstieg in die Bezirksklasse erreicht. Diese Klasse musste man nach einjähriger Zugehörigkeit jedoch wieder verlassen. Von 1951 bis 1959 zählte die Hasborner Elf stets zu den Spitzenmannschaften der Kreisklasse I. Nach dem Aufstieg 1959 in die zweite Amateurliga Ost konnte im Jahr 1964 die Meisterschaft in dieser Klasse errungen werden und so gelang erstmals der aufstieg in die erste Amateurliga Saar. Nach sechs Jahren, ausgerechnet im Jahre des 50 – jährigen Vereinsjubiläums 1970, musste man die erste Amateurliga Saar wieder verlassen.

Von 1970 bis 1975 spielte die Elf wieder in der Bezirksliga – Ost. Am Ende der Saison 1975/76 wurde der SV Rot – Weiß Meister dieser Klasse und der Aufstieg bin die Verbandsliga Saar war geschafft. In den folgenden Jahren bestimmt der SV Hasborn diese Klasse maßgeblich und konnte bisher viermal in die Oberliga Südwest aufsteigen. Somit gehört der Klub zu den Besten Mannschaften des Saarlandes.

Die Saison 1974/75 war das größte Pokaljahr in der Vereinsgeschichte. Nachdem man bis ins Endspiel des Saarland Pokals vorgestoßen war, unterlag man dem Verbandsligisten Friedrichsthal in Eppelborn unglücklich mit 3:4. Dennoch war der SV Hasborn für die erste Hauptrunde des DFB Pokals qualifiziert. In der ersten Runde besiegte man den Vizemeister der Rheinlandliga, den VfL Neuwied, im Waldstadion mit 3:1. In der zweiten Hauptrunde, die Besten 64 Mannschaften trafen hier aufeinander, zog der RWH das große Los. Gegner war der mehrmalige Deutsche Meister und Europapokalsieger Borussia Mönchengladbach. Gespielt wurde auf dem legendären Bökelberg. Über 1.000 Fans in 18 Bussen und zahlreichen Autos folgten

der Hasborner Elf ins Rheinland. Jeder rechnete mit einer kräftigen Niederlage. Bis zur Pause stand es dann immer noch 0:0 und mit dem 3:0 Endstand konnte man mehr als zufrieden sein. Drei Jahre später spielte man wiederum im Pokal, schied aber gegen TuS Langerwehe nach spannendem Spiel mit 4:2 aus. In den folgenden Jahren gelang Hasborn viermal der Aufstieg in die Oberliga Südwest. In den ersten Jahren spielte man in dieser Klasse sogar gegen namhafte Gegner wie FSV Mainz 05, 1. FC Saarbrücken oder Eintracht Trier. Der Gewinn des Saarlandpokals 1991 brachte wieder einmal die Teilnahme am DFB Pokal mit sich. Sensationell war der Sieg gegen den damaligen Zweitligist VfL Osnabrück nach Elfmeterschießen. In der dritten Hauptrunde des Pokalwettbewerbs schied man dann unglücklich gegen den FFC Freiburg aus.

In der Jugendarbeit stellten sich die ersten Erfolge bereits im Jahr 1938 mit dem Gewinn der Gaumeisterschaft ein. Die Jugendarbeit sollte sich bis zum heutigen Tag zu einem Aushängeschild des Vereins entwickeln. Ab dem Jahr 1946 nahm der Jugendspielbetrieb, unterbrochen durch den Krieg, einen steten Aufschwung. Höhepunkt waren die internationalen Jugendturniere von 1957 bis 1962. an denen so bekannten Mannschaften wie Eintracht Frankfurt, Schalke 04, der 1. FC Kaiserslautern, FC Metz, FC Zürich, MVV Maastricht, ADN Den Haag und der OS Kopenhagen teilnahmen. Heute hat der Verein elf Jugendmannschaften, wobei die A und B Jugend in den vergangenen Jahren entweder Regionalliga oder Verbandsliga gespielt haben.
Die AH – Abteilung besteht seit 1963. Höhepunkte sind die Teilnahme an Turnieren, die vielen Fahrten und Wanderungen und nicht zu vergessen der legendäre Gemeindepokalsieg 2003 in Scheuern.

Trotz der sportlichen Erfolge dürfen die vielen Baumaßnahmen in all den Jahren nicht vergessen werden. Die ersten Spiele des Vereins wurden auf provisorischen Bolzplätzen ausgetragen. Im Jahr 1931 wurde der Hartplatz an der heutigen Stelle hergerichtet. Der Platz wurde im laufe der Jahre immer wieder ausgebessert und notdürftig vergrößert. Im Jahre 1957 wurde der Hartplatz in seiner heutigen Form erbaut, die Flutlichtanlage ist 1975 ergänzt worden. Das alte Clubheim wurde im Jahr 1961 erbaut und 1962 eingeweiht. Dann brauch einen neue Ära in Hasborn an. Der Rasenplatz wurde im Jahr 1973 erstellt und 14. August 1974 eingeweiht. Im laufe der Jahre wurde ein Clubheim (1978), eine Sprecherkabine, ein Geräteschuppen mit Eintrittskasse, ein Rostwurststand an der Tribüne und vor dem Clubheim sowie ein Rondell, das 2004 neu errichtet wurde, geschaffen. Die ohnehin schöne Anlage des Waldstadion, das jetzt vollständig von hohen Bäumen umgeben ist, wurde 2001 mit dem Bau einer leistungsstarken Flutlichtanlage abgerundet. Dem großen Engagement und Fleiß der Mitglieder ist es zu verdanken, dass solche Bauprojekte realisiert und auch unterhalten werden konnten.


Vereinsgeschichte und Meisterschaften nach dem Kriege bis 1959
1946-1947 Kreisklasse II
1947 Meisterschaft und Aufstieg in die Kreisklasse I
1947-1950 Kreisklasse I
1950 Meisterschaft und Aufstieg in die Bezirksklasse
1950-1951 Bezirksklasse
1951 Abstieg in die Kreisklasse I
1951-1959 Kreisklasse I


Vereinsgeschichte und Meisterschaften nach 1959 bis heute
1959-1960 Bezirksliga Ost
1960-1963 Bezirksliga Ost
1963-1964 Meister und Aufstieg in die 1. Amateurliga
1964-1970 1. Amateurliga
1970 Abstieg in die 2. Amateurliga
1972-1975 2. Amateurliga
1975-1976 2. Amateurliga, Meister und Aufstieg in die 1. Amateurliga
1976-1978 1. Amateurliga
1978-1980 Verbandsliga
1980-1981 Oberliga Südwest
1981-1987 Verbandsliga
1987-1989 Oberliga Südwest
1991 Saarlandpokalsieger
1989-1999 Verbandsliga
1999-2001 Oberliga Südwest
2001-2005 Verbandsliga
2005-2011 Oberliga Südwest
2007 Saarlandpokalsieger
seit 2011 Saarlandliga


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